TONWARENFABRIK u. GRANITWERKE FÜRSTENZELL
1891 erwarb Herr Ferdinand Erbersdobler das Gelände der heutigen Ziegelei. Ein Jahr später wurde der Betrieb eines Steinbruchs begonnen. Im Jahre 1904 waren schon 100 Arbeiter beschäftigt.
1906 wurde ein zweiter Steinbruch dazugekauft. Das Unternehmen baute ein eigenes Elektrizitätswerk, mit einer Leistung von 50 000 KW, das anfangs ganz Fürstenzell versorgte.
1911 brannte die inzwischen angekaufte Ziegelei in Bromberg vollständig ab.
1912 wurde eine neue Ziegelei mit einem Ringofen in Gurlarn erbaut. Von diesem Zeitpunkt an blühte als neuer Zweig des Unternehmens die Tonwarenfabrikation auf.
1958 und 1964 wurden wegen der veränderten wirtschaftlichen Lage die Mühle und der Steinbruch aufgegeben. Die gewaltig steigende Baukonjunktur nach dem 2. Weltkrieg hat das Ziegelwerk nunmehr eindeutig in den Vordergrund gerückt. Im Laufe der Jahre wurde es modernisiert und auf dem neusten technischen Stand gehalten.
1966 baute man einen neuen Tunnelofen.
1980 rationalisierte man den Produktionsablauf durch eine automatische Setz- und Entladeanlage.
1990 Bau einer Verpackungsanlage.
1993 Neubau der Trocknerei und der Maschinenanlage mit computergesteuerter Produktion.
1996 Neubau der Tonaufbereitung.
1997 Bau einer Schleifanlage, um die wärmetechnischen Eigenschaften der Ziegel zu verbessern.
2001 Entwicklung des Ecoton. Eine neuen Ziegelgeneration für höchste Ansprüche.
Winter 2004/2005 Vorhandene Setzmaschine und die Bereitstellung auf die neu geplanten Setzweisen und Formate durch die Firma Lingl umgestellt und modernisiert.
2005 Entladung komplett neu gestaltet. Die Pakete auf dem Ofenwagen werden künfitg mit einem deutlich vergrößerten Lagenentladegreifsystem mit Kippeinrichtung abgegriffen. Stapeln der Versandpakete erfolgt durch Roboter und Modernisierung der Verpackungslinie.
2006 Hallenerweiterung und Fundamentierung als Vorarbeiten zum Bau des neuen Tunnelofens, der im April 2006 in Betrieb genommen wurde.
Derzeit ist das Werk auf dem neusten technischen Stand (Produktionskapazität von 100 Millionen NF pro Jahr) und beschäftigt 30 Arbeitnehmer.